Biofilm: Ein neuer Blick auf Plaque

Pamela R. Overman, EdD, RDH

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  1. Ein Biofilm ist _______________.

    • eine lose Ansammlung freischwebender Bakterien.
    • eine kalzifizierte Ansammlung von Bakterien, die nicht leicht entfernt werden kann.
    • ein durchsichtiger, homogener Film auf feuchten Oberflächen.
    • eine gut organisierte, kooperierende Gemeinschaft von Mikroorganismen.
  2. Ein positives Beispiel für den Einsatz des Biofilms ist _______________.

    • die Entgiftung von humanen Abfallprodukten.
    • die Auskleidung an Dauerkathetern.
    • die Beschichtung in Fischtanks.
    • die Schicht in Wasserleitungen von Dentaleinheiten.
  3. Die spezifische Plaquehypothese stützt die folgende These:

    • "Je mehr Plaque, desto schwerer die Erkrankung."
    • "Alle Bakterien in der Plaque verursachen Gingivitis und Parodontitis"
    • "Zahnstein ist eine der Hauptursachen für Parodontitis."
    • "Das Vorhandensein von bakterieller Plaque ist eine notwendige Voraussetzung für die Entstehung von Parodontalerkrankungen, muss aber nicht zwingend dazu führen."
  4. Derzeit glauben Wissenschaftler, dass alle der nachfolgenden Bakterien eine Rolle als parodontale Pathogene spielen. AUSSER:

    • T. pallidum
    • P. gingivalis
    • A. actinomycetemcomitans
    • B. forsythus
  5. In der Vergangenheit war es schwierig für Wissenschaftler  spezifische parodontale Pathogene zu identifizieren, da ______________.

    • Zahnfleischtaschen sowohl Pathogene als auch Nicht-Pathogene enthalten.
    • verschiedene Bakterien in den Zahnfleischtaschen verschiedene Nährmedien benötigen.
    • die Parodontitis aktive und inaktive Phasen durchläuft.
    • Alle Antworten sind richtig.
  6. Zur Erforschung des Biofilms bediente sich die Wissenschaft neuerer Mikroskopietechnologien wie z. B. _______________.

    • Nasspräparate
    • Rasterelektronenmikroskopie
    • konfokale Laser-Scanning-Mikroskopie
    • Abstrichmethode
  7. Welche der folgenden Eigenschaften ist typisch für Bakterien in einem
    Biofilm?

    • Die Bakterien kommunizieren durch chemische Signale miteinander.
    • Die Bakterien sind größtenteils gleichmäßig in der Plaque verteilt.
    • Die Umgebung der Bakterien weist den gleichen oder einen ähnlichen pH-Wert auf.
    • Die Bakterien existieren isoliert voneinander.
  8. Welche Techniken können ausgehend von der Beschaffenheit der Bakterien in einem Biofilm für die Kontrolle oraler Biofilme hilfreich sein?

    • Hemmung der Kommunikation zwischen den Bakterien untereinander.
    • Verhinderung des Flüssigkeitsaustausches zwischen den Bakterienmikrokolonien in einem Biofilm.
    • Veränderung der Sauerstoffkonzentration mittels der Mikromilieus des Biofilms.
    • Alle Antworten sind richtig.
  9. Wie kann die Bildung eines subgingivalen Biofilms parodontale Pathogene vor lokal angewandten antimikrobiellen Mitteln schützen?

    • Der Biofilm verhindert, dass das antimikrobielle Mittel in die Zahnfleischtasche gelangt.
    • Die Biofilmmatrix fungiert als schützende Barriere.
    • Die Flüssigkeitskanäle des Biofilms leiten das antimikrobielle Mittel aus der Tasche heraus.
    • Der Biofilm verändert den pH-Wert des antimikrobiellen Mittels und macht das Mittel wirkungslos.
  10. Zu den möglichen neuen Strategien zur Kontrolle oraler Biofilme gehören alle nachfolgend genannten AUSSER:

    • Kontrolle der Nährstoffquellen des Biofilms.
    • Veränderung des pH-Wertes innerhalb der Mikrokolonien eines Biofilms.
    • Veränderung der Sauerstoffkonzentration innerhalb eines Biofilms.
    • Einsatz systemischer Antibiotika.
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