Biofilm: Ein neuer Blick auf Plaque

Pamela R. Overman, EdD, RDH

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Ein Biofilm ist eine gut organisierte kooperierende Gemeinschaft von Mikroorganismen.4,5 Die schleimige Schicht, die sich auf Felsen in Flüssen bildet, ist ein klassisches Beispiel für einen Biofilm (Abbildung 3a). Genauso wie die Plaque, die sich in der Mundhöhle bildet. Biofilme sind in der Natur allgegenwärtig. Sie bilden sich unter flüssigen Bedingungen. Schätzungen zufolge sind über 95 Prozent aller in der Natur vorkommenden Bakterien in Biofilmen enthalten.5 Mitunter werden Biofilme als positiv angesehen z. B. wegen ihres Einsatzes bei der Entgiftung von Abwasser in Kläranlagen. Häufiger jedoch stellen Biofilme eine Herausforderung für den Menschen dar.3,5

Die Schleimschicht, die sich in zahnärztlichen Behandlungseinheiten in den Wasserleitungen bildet, ist ein Beispiel, das den meisten Zahnmedizinern geläufig ist. Biofilme können ebenso in Ölpipelines, Fischtanks, Dauerkathetern, auf internen Implantaten, Kontaktlinsen und Prothesen gefunden werden (Abbildung 3b). Biofilme sind für die Mehrzahl der Infektionen bei Menschen verantwortlich.6 Gelegentlich führen Biofilme zum Tod. Die Legionärskrankheit, der im Jahre 1976 in Philadelphia 29 Personen zum Opfer fielen, konnte schließlich auf Bakterien im Biofilm einer Klimaanlage zurückgeführt werden. Jährlich werden Millionen von Dollar ausgegeben, um diese Biofilme einzudämmen.3,7

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